Der Kietzer Landhof liegt in Ludwigsfelde OT Gröben im südlichen Berliner Umland. Als familiengeführter Betrieb verbinden wir eine sorgfältige Bewirtschaftung unserer Flächen mit Verantwortung für Tiere, Landschaft und Landwirtschaft.
Auf unseren Grünland- und Ackerflächen halten wir Irish-Dexter-Rinder, Coburger Fuchsschafe und südamerikanische Pferderassen in ganzjähriger Weidehaltung.
Die extensive Bewirtschaftung trägt zugleich zum Erhalt der Kulturlandschaft im Umfeld des Nuthe-Nieplitz-Gebiets bei.
Aus der extensiven Mutterkuhhaltung unserer Rinder entsteht hochwertiges Rindfleisch aus Weidehaltung, das wir direkt an Kunden aus der Region vermarkten. Transparente Herkunft, nachvollziehbare Produktion und ein verantwortungsvoller Umgang mit Tier und Natur bilden die Grundlage unserer Arbeit.
Der Betrieb ist nach EU-Öko-Verordnung zertifiziert. Die ökologische Bewirtschaftung unserer Flächen und eine möglichst naturnahe Tierhaltung prägen unseren Hof und unsere tägliche Arbeit.
Du kannst unser Rindfleisch ganz einfach direkt bei uns bestellen – am besten per WhatsApp oder telefonisch: 03378 2062036. Die aktuellen Angebote findest du in unserer Preisliste. Nach deiner Anfrage stimmen wir einen Abholtermin ab – das Fleisch holst du dann direkt bei uns auf dem Hof ab.
In einer Mutterkuhherde bleiben die Kälber von der Geburt an bei ihren Müttern und wachsen im natürlichen Herdenverband auf. Die Kühe werden nicht gemolken – die Kälber trinken die Milch direkt bei der Mutter.
Die Kälber spielen miteinander, bewegen sich frei in der Herde und werden abwechselnd von den Kühen betreut – fast wie in einem kleinen „Kindergarten“. So lernen sie von den erwachsenen Tieren ihr natürliches Verhalten und entwickeln sich gesund und artgerecht.
Bei der Mutterkuhhaltung geht es darum, dass die Tiere ganzjährig auf der Weide leben und ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben können. Diese Form der Haltung fördert Tierwohl, natürliche Verhaltensweisen und trägt gleichzeitig zu einer nachhaltigen Pflege der Landschaft bei.
Hofnahe Schlachtung bedeutet, dass die Tiere am Hof oder in unmittelbarer Nähe geschlachtet werden, zum Beispiel in einer mobilen Schlachtanlage oder einem kleinen, lokal zugelassenen Schlachtbetrieb. Ziel ist, Transportstress zu vermeiden, das Tierwohl zu fördern und die Fleischqualität zu sichern. Auch bei hofnaher Schlachtung müssen alle gesetzlichen Vorgaben des Tierschutzes, der Lebensmittelhygiene und gegebenenfalls der Bio-Zertifizierung eingehalten werden.
Der Weideschuss ist eine besondere Form der hofnahen Schlachtung, bei der Unruhe, Angst oder Panik nicht entsteht: Die Tiere, die ihr ganzes Leben im Freien verbringen, bleiben dabei bis zum Schluss auf der Weide, in ihrer gewohnten Umgebung, inmitten der Herde, ohne Fangstand oder Transport zum Schlachthof. Ein geschulter Schütze führt den Schuss ruhig, schnell und präzise aus. So wird maximales Tierwohl erreicht, und die Fleischqualität bleibt besonders hoch.